Die ganzheitliche Behandlung von Essstörungen (G A B E) entwickelte ich während meiner langjährigen Erfahrung als Psychotherapeutin in Kombination mit dem Integrativen Verfahren, wie es an der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit (www.eag-fpi.com) entwickelt wurde. Bei der ganzheitlichen Behandlung werden gezielt Heilkräfte über 3 Wege mobilisiert: 

Körper

Seele

Geist

Auf der körperlichen Ebene lernt der oder die Betroffene, sich selbst besser zu spüren, wahrzunehmen und das eigene Befinden zu beeinflussen. Zentraler Bestandteil ist die Verbesserung der körperlichen Grundversorgung. Dabei kann das in der Praxis angebotene Zusatzangebot einbezogen werden. Die Anwendung von Mikronährstoffen generiert in den Zellen mehr Energie, was eine Kräftigung und Vitalisierung zur Folge und somit unmittelbaren Ausdruck auf Seele und Geist hat.

Auf der seelischen Ebene wird durch Erhöhung der Energie in den Zellen auch die Gefühlswelt wieder deutlicher oder vielfältiger. Hier geht es in der Behandlung darum, wieder mehr Gefühle wahrzunehmen, zu erfassen und zu erkennen, zu unterscheiden und auszudrücken.

Die geistige Ebene gewinnt Hand in Hand mit Körper und Seele wieder an Klarheit. Willenskräfte können mobilisiert und besser gerichtet werden. Die Vorstellung und das Verständnis für einen selbst wird verbessert.

 

Körper, Seele und Geist der/des Betroffenen werden bei der ganzheitlichen Behandlung gemeinsam gefördert. Ihre gezielte Stärkung ermöglicht wieder sinnvolleres Verhalten und Handeln (z.B. im Sozialen, in Beruf/Schule, im Nutzen persönlicher Potentiale/Ressourcen), wodurch sich auch das Essverhalten konstruktiv verändert. Mit zunehmender Dichte kann so die Essstörung ersetzt werden oder sich langsam auflösen. Die Wege der Heilung und Förderung gehen über die Bewusstseinsarbeit hinaus in die Umsetzung (Performing).

 

Um den Heilungsprozess in Gang zu bringen, sind in der Anfangszeit wöchentliche und individuell abgestimmte Treffen empfohlen. Mit der Zeit kann daraus eine lockerere Begleitung werden. Gezielte Übungen im Alltag oder Aufgaben sind ebenfalls ein Bestandteil, um neue Muster einzuüben und zur Gewohnheit werden zu lassen. In Absprache mit dem oder der Betroffenen wird geschaut, was machbar ist und wie es sich umsetzen lässt. Bei Bedarf werden Angehörige sowie andere Fachkräfte einbezogen. Das Vorgehen geschieht partnerschaftlich und in doppelter ExpertInnenschaft zwischen Therapeutin und Betroffener oder Betroffenem. Die Dauer der Behandlung wird individuell bestimmt. Nach einer Einübungsphase wird eine Behandlungssequenz auf 3 Monate empfohlen. Nach 3 Monaten wird nach Absprache die Begleitung wieder neu für 3 Monate gebucht, bis das gewünschte Ziel erreicht wurde. Die Behandlung wird idealerweise im gegenseitigen Einvernehmen beendet.