Gruppentherapie/Psychodrama

Sozialtraining für Kinder im Primarschulalter

 

Dauer: Ein Zyklus Gruppentherapie dauert 12 Sitzungen à 60-75 Min. (bis 6 Kinder) wöchentlich (nur während Schulbetrieb). Danach ist es sowohl möglich auszusteigen als auch neu einzusteigen. Parallel zur Gruppe finden innerhalb eines Zyklus 5 Elterngespräche (bei Sabine Jantzen) statt. Eine Fortsetzung ist bei Bedarf nach Absprache möglich.

Kosten: Die Abrechnung läuft über die Grundversicherung Ihres Krankenversicherers oder über eine IV-Verfügung.

Leitung: Dr. phil. Katharina Rast-Pupato und Sabine Jantzen, eidg. anerk. Psychotherapeutinnen

Tag: Donnerstag, 16.15-17.15 Uhr (Unterstufe) sowie 17.45-19.00 Uhr (Mittelstufe) im Gruppenraum des Quartiertreffs Eidmattegge.

Start: Januar 2017

Zielgruppe: Kinder mit Belastungen im Kontakt- und Sozialverhalten, spielfreudige oder spielgehemmte Kinder.

Anmeldung: Melden Sie sich bei Interesse für einen Platz auf der Warteliste via Kontaktformular.

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Zur Technik: Psychodrama mit Kindern ist theaterartiges Rollenspiel mit einem klaren strukturellen Rahmen. In der Aufwärmungsphase wird gemeinsam mit den Kindern erarbeitet, welches Szenario gespielt werden soll. Dabei entsteht eine Art Skript, und die Rollen werden untereinander verteilt. Daraufhin erfolgt die gemeinsame Einrichtung der Bühne. Hier liegt der Schwerpunkt in der persönlichen Vorortung der Teilnehmenden - z.B. in einem persönlichen Haus. Erst dann erfolgt das Spiel entlang dem Skript, wobei mit Hilfe des 'Spielstopps' Veränderungen, Störungen und Klärungen angegangen werden. Nach der Spielphase erfolgt die gemeinsame Auflösung mit dem Ablegen der Rollen und dem Aufräumen der Bühne. Anschliessend findet eine Nachbesprechung statt.

 

Das Rollenspiel wird durch die Leitung in einen psychotherapeu-tischen Kontext gestellt. Interventionen geschehen aus psycho-dynamischem, systemischem oder verhaltensorientiertem (d.h. integrativem) Hintergrund und sind dem Kind in seiner jeweiligen Situation angepasst. Zentrales Ziel ist die Entwicklung von mehr Rollenflexibilität und Selbstvertrauen (ggf. auch Selbstwert) beim einzelnen Kind.